Erfahrungen zum Auslandsstudium  - Bericht lesen

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Mein Erfahrungsbericht

Titel:Nicaragua ein Land voller Kontraste
Bericht:Nicaragua, Land der Vulkane, Land der Lagunen, Land mit prächtigster Flora und Fauna. Die Landschaft ist geprägt von aktiven, inaktiven, bewachsenen oder nichtbewachsenen Vulkanen. Sie schmücken überall das Landschaftsbild und jede Vulkantour ist ein Abenteuer für sich mit neuen Eindrücken und unterschiedlichster Bewachsung. Managua die Hauptstadt, eine Stadt ohne Zentrum und ohne viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, weil anfang der 70er Jahre ein gewaltiges Erdbeben die Stadt nahezu ganz zerstörte. Eine Stadt mit den verrücktesten Taxifahrern, mit einem chaotischen Bussystem, mit den schönsten Villen und den ärmsten Viertel in unmittelbarer Nachbarschaft, mit der überall noch sichtbaren Spuren und Kräften der Revolution, mit einem verschmutzen Managuasee und vielen Lagunen überall um die Stadt. Selbst die Nicaraguaner und die Bewohner Managuas sind ihrer Hauptstadt gegenüber skeptisch eingestellt. Managua ist heiß, schmutzig und unübersichtlich und doch ist es überaus amüsant sich mit den meist völlig überfüllten Rutas (den alten amerikanischen Schulbussen die als öffentlichen Busse genutzt werden) durch die Stadt zu kämpfen, das buten Treiben zu beobachten, sich bei den unzähligen Essensständen am Straßenrand Appetit zu holen und sich mit den hilfsbereiten und freundlichen Nicaraguanern zu unterhalten und dabei sein Spanisch zu verbessern. Das Nationalgericht „Gallo Pinto“ (Reis mit Bohnen) wird grundsätzlich zum Frühstück und Abendessen mit Ei, Brot / Fleisch,Käse, Krautsalat und anderen Beilagen verspeist. Nach den ersten 2 Wochen konnte ich es nicht mehr sehen, aber nach weiteren 4 Wochen konnte ich es mir von meinem Teller nicht mehr weg denken. Weiters gibt es unzählige Zubereitungsvarianten von Platanos verde (Kochbananen) oder Maduros (reife Kochbananen),die bei keinem Essen fehlen dürfen. Getrunken wird prinzipiell das inländische Bier und der berühmt berüchtigte nicaraguanische Rum. Chele/ Chela bedeutet soviel wie blond/ weiß und wird prinzipiell zu allen Europäern gesagt. Als Chela in Nicaragua sollte man sich schnell an die ständigen Pfiffe, Zurufe und Blicke der machistischen Nicaraguaner gewöhnen. Irgendwann habe ich es nicht mehr gehört, oder einfach gut ignoriert und nur mehr selten zurückgefaucht. Insgesamt habe ich Nicaragua als sicherer erlebt wie es immer heißt. Ich bin in 4 Monaten nicht überfallen oder beraubt worden, von Bedrohungen o.ä. ganz zu schweigen. Klar ist, dass man sich an gewisse Regel halten sollte und vorallem Nachts in Managua am besten immer mindestens zu zweit unterwegs sein sollte. Was Probleme mit dem Essen und daraus resultierende Verdauungsprobleme angeht hat die Neugier immer über das eigentliche Wissen gesiegt und mir wären wohl so einige kulinarische
Anreisetipps:unter 90 Tagen ist kein Visum notwendig, nach 90 Tagenkostet jeder weitere Tag $1, beim Grenzübergang müssen $7 als "Touristengebühr" bezahlt werden
Wo gewohnt:Fa´milien, Hostels, gemietete Zimmer
Zeitraum:egal, Regenzeit ist nicht hinderlich
Kosten pro Monat:$ 100 Unterkunft, ~ $7 pro Tag für Essen, Inlandsreisen per Bus sehr günstig ($1-$5)
Freizeitmöglichkeiten:Fun- und Abenteuersport, Naturparks, Vulkane, Reittouren durch die Landschaft, Surfen, Tauchen,allegemin Wassersport, weniger Kultur
Vorbereitung:Schutzimpfungen, Medikamente gegen Magen- Darm- Krankheiten,
Sonstige Tipps:Mückenschutzcreme/-spray vor Ort kaufen. Autan,... hilf nicht, Bankcards (Maestro oder kreditkarten) gehen ohne Probleme, bei Maestro muss allerdings eher mal nach nem Automat gesucht werden, ist aber in allen großen Städten überall zu finden. überall kann man mit $ bezahlen,
Mein Fazit:Nie bereut, würde es sofort wieder tun, wahnsinnig faszinierendes Land
Hochschule:Amerika, Latein: Nicaragua
Autor:A. Philipp
Alter:
Geschlecht:
25
Studienfach:Psychologie