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Norddeutschland: Süddeutschland: |
| Titel: | Studieren in Berkeley |
| Bericht: | Was ziemlich nervig ist, ist die Beschaffung des Visums, da man wiederholt die gleichen Fragen beantworten muss und das ganze Verfahren sehr langwierig ist. Bei der Botschaft selbst muss man ca. 3 Stunden warten und wird dann in einer Minute abgefertigt und hat dann in der Regel das Visum. Es ist es lohnenswert ein paar Tage eher an zu reisen, um sich in Ruhe die Bay Area anschauen zu können. Ob man in den Residence Halls, Privat oder im International House wohnen möchte ist oft Geschmackssache. Ich habe in den Residence Halls Unit 2 gewohnt. Weniger gut ist die Sauberkeit in den Waschräumen, die auf den Flur liegen. Da ich ein Dreier- Zimmer hat war es oft sehr beengend. Jedoch kommt man so schnell mit Leuten in Kontakt, wobei sich auch die Betreuer der Residence Halls darum bemühen. Zu beachten ist jedoch, dass die asiatischen Studenten oft sehr spät ins Bett gehen (ca. 2-4 Uhr morgens). Unangenehm ist auch das so viele Penner besonders um die Unit 2 und in der Stadt selbst sind. Das Essen der Dining Hall und den Restaurants ist okay. Es besteht aber sehr häufig aus asiatischen, amerikanischen und mexikanischen Essen. Ich hatte das Glück, dass meine Mitbewohnerin denselben Kurs hatte. Meine Kurse waren Intl. Trade (Prof. Wood) und Financial Information Analysis (Prof. Stanton). Intl. Trade ist relativ einfach, sofern man Kenntnisse von VWL hat. Jedoch sollte man trotzdem nicht unterschätzen das man viel für die Kurse machen muss (Problem Sets, Group work, Homework), die zusätzlich zu den Prüfungen waren. Bei vielen Kursen sind Voraussetzungskurse angegeben, die zwar nicht für die internationalen Studenten gelten, auf die aber trotzdem beachtet werden sollten, da man sonst schnell Schwierigkeiten mit dem Verständnis bekommen kann. Für den Financial Information Analysis Kurs sollte man auf jeden Fall Ahnung von US-GAAP haben. Ich hatte so gut wie keine und es war aufgrund dessen nicht sehr einfach. Wenn man Ahnung hat kann man locker ein A bekommen. Zu dem Kurs gab es auch eine Discussion Session, wobei unser Instructor manchmal ganz chön auf dem Schlauch stand, obwohl er die Discussion Session bereits seit 4 Jahren betreut. Hingegen positiv war, dass es Probeklausuren und zusätzliche Aufgaben gab. In der Bay Area ist es oft sehr kühl, häufig habe ich meinen Pulli nicht vor dem Mittagessen ausgezogen. Bücher sind sehr teuer ich habe zwei gebrauchte im Student Store gekauft und ca. 300 Dollar ausgegeben (mit Steuern). Zum Glück kann man diese wieder verkaufen (für ca. 117 Dollar). Besonders der Spirit der Universität ist großartig. Die ganze Stadt steht hinter der Uni. Ich hab sogar einen gesehen, der sich das eintätowieren hat lassen. Man kann auch in der ganzen Stadt Fanartikel der Uni kaufen vom Glas, über Decken bis hin zu Kleidung. Wobei die Warnungen Nachts (die Sonne geht ca. um 8:45 Uhr unter) alleine raus zu gehen, ernst genommen werden sollten. |
| Anreisetipps: | Man kann entweder in San Francisco oder Oakland landen. Mit der Bart (U - Bahn) kann man bis Berkeley Downtown fahren. Dort muss man entweder zu seiner Unterkunft laufen oder kann mit dem Bus fahren. Ein weitere Möglichekit ist es, sich ein Auto oder Direkt Shuttle zu mieten. |
| Wo gewohnt: | Residence Hall Unit 2 |
| Zeitraum: | Sommer 2009 |
| Kosten pro Monat: | mind. 700 US- Dollar |
| Freizeitmöglichkeiten: | Von den Residence Halls und dem int. House wird viel angeboten. Jedoch gibt es auch in der Stadt z.B. diverse Tanzkurse. Außerdem kann man nach San Francisco, Santa Cruz, Napa Valley etc. fahren. Auch biete sichd ie Möglichkeit segeln zu gehen oder ein American Football oder Baseball Game zu sehen. Es gibt auch zahlreiche Kinos und Theater. |
| Vorbereitung: | Man braucht ein Visum und je nach Studiengang teilweise gewisse Vorkenntnisse |
| Sonstige Tipps: | |
| Mein Fazit: | |
| Hochschule: | Amerika, Nord: Kalifornien |
| Autor: | Nicole Röben |
| Alter: Geschlecht: | 21 W |
| Studienfach: | BWL |