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| Titel: | Erasmusstudent in Brügge |
| Bericht: | Das Erasmus Semester hier in Brügge, Belgien neigt sich auch schon wieder langsam dem Ende zu. Nach einem zweiwöchigen Grundlagenseminar, welches einen Überlebenskurs in Niederländisch beinhaltete, und eine Entdeckungstour der Stadt Brügge im Programm hatte, kamen alle Teilnehmer des ESPIEW Projekts zum ersten Mal in einer geselligen Atmosphäre zusammen. Unsere Gruppe setzt sich aus Studenten der Länder Finnland, Dänemark, Türkei, Rumänien, und Zypern zusammen. Das Interessante an der Arbeit mit den anderen Studenten ist der unterschiedliche professionelle Hintergrund. Das Spektrum reicht von Physiotherapie über Soziale Arbeit bis hin zur Theologie. Im wöchentlichen Rhythmus führen uns Dozenten der verschiedenen Teilnehmerländer durch das ESPIEW Programm, welches Grundlagen in Ethik, Recht und Gründungslehre beinhaltet. Einen großen Teil des Studiums wird in Gruppen bewältigt, welche sich aus den einen Vertreter der jeweiligen Nation zusammen setzt. Während uns unter anderen eine zypriotische und eine belgische Dozentin mit den Grundlagen der Ethik im sozialen Kontext der Wohlfahrt vertraut machten, kamen Diskussionen schnell zusammen. Desweitern gab uns Prof. Northoff einen Überblick über die verscheiden Bereiche des deutschen Rechts. Die anderen Studenten ergänzten durch Gruppenarbeit die Grundlagen des Rechts ihrer einzelnen Länder. Begleitet wird dieses Semester mit Exkursionen zu verschiedenen Institutionen sozialen Interesses, wie zum Beispiel zur Europarechtsschmiede, dem EU-Parlament in Brüssel und eines hochproduktiven arbeiterfreundlichen Betriebes, welcher fast ausschließlich auf Beschäftigte mit Behinderung setzt. Die letzten Wochen haben wir in Gruppenarbeit an einem Businessplan gearbeitet, welchen wir vergangenen Freitag stolz präsentiert haben. Unser Studienort, die Touristenmetropole und als Weltkulturerbe anerkannte 100.000 Einwohner zählende Stadt Brügge, erweist sich als idealer Aufenthaltsort für unser viermonatiges Auslandsemester und als gute Abwechslung zum Studienalltag in Neubrandenburg. Während die Stadt selbst mit mittelalterlichem Flair Kulturbegeisterte mit Museen und großartigen Panoramen beglückt, dient sie gleichzeitig als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Antwerpen, Gent und Brüssel sowie in Ausland nach Paris, London und Amsterdam. Was der Dienstag für Studenten als Ausgehhöhepunkt an der HS Neubrandenburg ist, wird hier am Donnerstag zelebriert, da es in bei den belgischen Studenten üblich ist, übers Wochenende nach Hause zu fahren. |
| Anreisetipps: | Flugzeug |
| Wo gewohnt: | Privat |
| Zeitraum: | 01.09-19.12.09 |
| Kosten pro Monat: | 600€ |
| Freizeitmöglichkeiten: | |
| Vorbereitung: | keine |
| Sonstige Tipps: | |
| Mein Fazit: | ich bin um eine Erfahrung reicher |
| Hochschule: | Westeuropa: Belgien |
| Autor: | Ivo Krüger |
| Alter: Geschlecht: | 29 M |
| Studienfach: | Soziale Arbeit |